VEREINSSTATUTEN UND BEITRAGSORDNUNG

Vereinsstatuten

Die verwendeten personenbezogenen Ausdrücke umfassen Frauen wie Männer gleichermaßen.

 

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

  • Der Verein führt den Namen "Freiraum – Verein für Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder im Kleinwalsertal".
  • Er hat seinen Sitz in Mittelberg und erstreckt seine Tätigkeit auf das Kleinwalsertal.
  • Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2: Zweck

  1. Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:

     

  • Nachmittagsbetreuung von schulpflichtigen Kindern zwischen 6 und 12 Jahren

  • Sinnvolle Freizeitgestaltung vorwiegend im Freien

  • Die Natur als Lebensraum im Kleinwalsertal kennen und schätzen lernen

 1. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Der Verein darf nur für seine satzungsgemäßen Zwecke Vermögen ansammeln. Ein sich allenfalls ergebender Gewinn ist ausschließlich zur Erfüllung des Vereinszwecks zu verwenden und darf nicht an Mitglieder ausgeschüttet werden. Der Verein darf abgesehen von völlig untergeordneten Nebenzwecken keine anderen als gemeinnützige Zwecke verfolge


  1. § 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

 

 

  1. Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

 

  1. Als ideelle Mittel (Tätigkeiten) dienen:

 

  1. Versammlungen und Besprechungen zur Koordinierung der Vereinsinteressen

  2. Abhaltung geselliger Veranstaltungen jeglicher Art (z.B. Sommerfest, Flohmarkt)

  3. Abhaltung von Veranstaltungen zur Werbung von Mitgliedern

  4. Teilnahme an Veranstaltungen

  5. Schaffung von Voraussetzungen (Raum/Platz) für die Ausübung des Vereinszweckes

  6. Mitwirkung bei öffentlichen, sportlichen, kulturellen, kirchlichen Anlässen auf Anfrage

  7. Gestaltung einer Homepage, Herausgabe von Mitteilungsblättern

     

 

  1. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

 

  1. Mitgliedsbeiträge, Betreuungsgebühren

  2. Erträge aus vereinseigenen Veranstaltungen und Unternehmungen

  3. Erträge aus Veranstaltungen (Feste, Flohmärkte usw.)

  4. Spenden, Subventionen, Erbschaften, Sponsor-Einnahmen, Werbung, Sammlungen

     

    § 4: Arten der Mitgliedschaft

     

 

  1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

  2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

  3. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die den Verein unterstützen und fördern.

  4. Ehrenmitglieder sind Personen, die wegen besonderer Verdienste um den Verein dazu ernannt werden.

     

    § 5: Erwerb der Mitgliedschaft

     

  1. Mitglieder des Vereins können alle physischen sowie juristischen Personen werden.

 

  1. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

  2. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

  3. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung

 

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

 

 Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Tod oder Ausschluss und bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.

  1. Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muß dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

  2. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz einmaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

  3. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens sowie wegen eines Verhaltens, das gegen das Vereinsinteresse verstößt, verfügt werden.

  4. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

     

    § 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Rechte: 

 

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und das Betreuungsangebot des Vereins gegen Gebühr zu nutzen.

  2. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur ordentlichen und Ehrenmitgliedern zu.

  3. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

  4. Mindestens 1/10 der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

  5. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

  6. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

     

 

  1. Pflichten:

     

 

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte.

  2. Die Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

  3. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

     

    § 8: Vereinsorgane

     

    Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.

     

    § 9: Generalversammlung

     

 

  1. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

  2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet binnen vier Wochen statt auf:

     

 

  1. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung

  2. schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 der Mitglieder

  3. Verlangen der Rechnungsprüfer

  4. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators

     

 

  1. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.

  2. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich oder per E-Mail einzureichen.

  3. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

  4. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur ordentliche und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

  5. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

  6. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

  7. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

     § 10: Aufgaben der Generalversammlung

     

    Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  1. Beschlussfassung über den Voranschlag

  2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und Rechnungsabschlusses

  3. Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer

  4. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein

  5. Entlastung des Vorstands für die abgelaufene Funktionsperiode

  6. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge und Beitrittsgebühren

  7. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft

  8. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins

  9. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

     

    § 11: Vorstand

     

 

  1. Der Vorstand besteht aus:

     

 

  1. Obmann

  2. Obmann-Stellvertreter

  3. Schriftführer

  4. Kassier

     

  1. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

  2. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 Jahre; auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

  3. Der Vorstand wird vom Obmann, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

  4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

  6. Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

  7. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt.

  8. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

  9. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

     

    § 12: Aufgaben des Vorstands

     

 

  1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins.

  2. Der Vorstand hat den Verein mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Organs im Rahmen dieses Statuts und der Beschlüsse der Generalversammlung zu führen.

  3. Zur Regelung der inneren Organisation kann vom Vorstand unter Berücksichtigung dieses Statuts eine Geschäftsordnung beschlossen werden.

  4. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

 

 

 

  • für den geregelten Ablauf des Betriebes zu sorgen

  • Organisation von Veranstaltungen

  • Verwaltung des Vereinsvermögens und Einrichtung eines Rechnungswesens

  • Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit

  • Information der Vereinsmitglieder über Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss

  • Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung

  • Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern

  • Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins

     

    § 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

     

 

  1. Der Obmann ist der höchste Vereinsfunktionär und führt die laufenden Geschäfte des Vereines. Er vertritt den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.

  2. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten über € 1.000,- des Obmanns und des Kassiers. Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des Obmanns der Stellvertreter.

  3. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

  4. Der Vorstand kann bei Bedarf einen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer ist für die Abwicklung der ihm übertragenen laufenden Geschäfte gemäß den Anweisungen des Obmanns verantwortlich. Der Geschäftsführer ist berechtigt, den Verein gemeinsam mit dem Obmann nach außen zu vertreten. Die weitergehenden Details über die Rechte und Pflichten des Geschäftsführers werden ggf. in einer eigenen Geschäftsordnung festgelegt, die vom Vorstand zu beschließen ist.

  5. Im eigenen Namen oder für einen anderen geschlossene Geschäfte eines Vorstandsmitglieds mit dem Verein (Insichgeschäfte) bedürfen der Zustimmung eines anderen, zur Vertretung oder Geschäftsführung befugten Organwalters.

  6. Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

  7. Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

  8. Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

  9. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

     

    § 14: Rechnungsprüfer

     

 

  1. Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Generalversammlung für 4 Jahre als Rechnungsprüfer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

  2. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

  3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 - 10 gelten für die Rechnungsprüfer sinngemäß.

     

    § 15: Schiedsgericht

     

 

  1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

  2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

  3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

  4. Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für die Rechtsstreitigkeiten erst nach Ablauf von sechs Monaten nach Übereinkunft über die Befassung eines Schiedsgerichtes der ordentliche Rechtsweg offen (§ 8 Vereinsgesetz 2002).

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

  1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
  3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als ihre Sacheinlage oder den gemeinen Wert der Sacheinlage, der nach dem Zeitpunkt der Leistung der Einlage zu berechnen ist, zurückerhalten.
  4. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden, wobei das Vereinsvermögen möglichst an eine Einrichtung mit gleichen Zielen übertragen werden soll. Diese Einrichtung darf das übertragene Vermögen wieder nur für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO verwenden.
  5. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

 

Beitragsordnung des „Freiraum – Verein für Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder im Kleinwalsertal“

 

 

 

 

 

I. Grundlage

 

 

 

Grundlage für die Regelungen in dieser Beitragsordnung sind die Vereinsstatuten.

 

 

 

II. Solidaritätsprinzip

 

 

 

Wesentliche Grundlage für die finanzielle Ausstattung des Vereins ist das Beitragsaufkommen der Mitglieder.

 

Der Verein ist daher darauf angewiesen, dass alle Mitglieder ihre Beitragspflichten, die in den Vereinsstatuten grundsätzlich geregelt sind, in vollem Umfang und pünktlich erfüllen. Nur so kann der Verein seine Aufgaben erfüllen und seine Leistungen gegenüber seinen Mitgliedern erbringen.

 

 

 

III. Beschlussfassung und Bekanntgabe

 

 

 

1. Die Gründungsmitglieder des Vereins haben die nachfolgende Beitragsordnung beschlossen, bevor ein Vorstand gewählt wurde und somit bevor die erste Mitgliederversammlung stattfand.

 

 

 

2. Die Beitragsordnung ist für alle Mitglieder unter https://www.freiraum-kleinwalsertal.com/vereinsstatuten-und-beitragsordnung/ oder vor Ort in den Vereinsräumen einsehbar und tritt ab 11.09.2017 mit Beginn des Schuljahrs 2017/18 in Kraft.

 

 

 

IV. Regelungen

 

 

 

1. Die Höhe der einzelnen Beiträge wird zukünftig durch die Mitgliederversammlung beschlossen und gilt bis zum 31.07. des Folgejahres.

 

Fasst die Mitgliederversammlung keinen neuen Beschluss, verlängert sich die Wirksamkeit um ein weiteres Jahr.

 

Die Beschlussfassung ist auch bei unveränderten Beitragssätzen Punkt der Tagesordnung.

 

 

 

2. Die Höhe der einzelnen Beiträge ergibt sich aus der

 

Anlage A zu dieser Beitragsordnung.

 

 

 

3. In sozialen Härtefällen kann ein Antrag auf Änderung der Beitragshöhe und der Zahlungsmodalitäten gestellt werden. Über den Antrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

 

 

 

4. Die Mitglieder sind verpflichtet, Anschriftenänderungen umgehend schriftlich dem Vorstand mitzuteilen. Werden die Änderungen nicht mitgeteilt, können dem Verein daraus keine Nachteile entstehen, entstehende Kosten gehen zu Lasten des Mitgliedes.

 

 

 

5. Bei Vereinseintritt bis zum 31.3. des Jahres ist der volle, danach der monatlich anteilige Beitrag zu zahlen.

 

 

 

6. Alle Beiträge des Vereins sind auf das Beitragskonto des Vereins zu zahlen.

 

Die Bankverbindung lautet:

 

Walser Raiffeisenbank

 

AT38 3743 4000 0394 1663

 

 

 

7. Die Beiträge sind als Jahresbeiträge jeweils bis zum 31.03. eines jeden laufenden Geschäftsjahres einzuzahlen.

 

 

 

8. Bei Überschreitung des Zahlungsziels werden Mahngebühren erhoben. Die Höhe ergibt sich aus Anlage A.


 

Anlage A

 

 

 

1. Beiträge jährlich in €

 

 

 

natürliche Personen (Erwachsene):                                                                              25,00

 

 

 

Familien                                                                                                                         25,00

 

 

 

Fördermitglieder                                                                                                       ab 25,00

 

(Mitglieder, die den Verein in besonderer Weise unterstützen und fördern)

 

 

 

 

 

2. Mahngebühren werden auf den fälligen Beitrag aufgeschlagen.

 

 

 

Für Erinnerungen an die Beitragszahlung                                                                     1,50 €

 

 

 

1. Mahnung                                                                                                                   3,00 €

 

 

 

2. und letzte Mahnung                                                                                                   5,00 €

 

 

 

Bei gerichtlichen Mahnbescheiden alle zusätzlichen Kosten.

 

 

 

3. Betreuungskosten

  

Monatspauschale

  

Modul Schülerbetreuung

Uhrzeit

pro Kind

Satz

Modul 1 (1Tag)

11.30 - 17.00

€ 14,40

pro Monat

Modul 2 (2 Tage)

11.30 - 17.00

€ 28,80

pro Monat

Modul 3 (3 Tage)

11.30 - 17.00

€ 43,20

pro Monat

Modul 4 (4 Tage)

11.30 - 17.00

€ 57,60

pro Monat

Modul 5

(Dienstag ohne Essen)

11.30 - 14.00

€ 9,60

pro Monat

Modul 6(Mittagessen) 

Essen

€ 4,50

pro Tag